Legenden und Mythen um die Maine Coon-Katze

Es existieren eine Vielzahl an Geschichten und Mythen um die Entstehung der Maine Coon-Katze. Bis heute ist nicht geklärt, wie die Rasse genau entstand. Manche behaupten sie wäre aus der Kreuzung eines Waschbären mit einer Katze entstanden. Andere Geschichten führen den Ursprung auf die Paarung von Langhaarkatzen des amerikanischen Kapitäns Coon oder der Königin Marie Antoinette mit einheimischen Katzenarten zurück. Für andere entstand die Maine Coon-Rasse aus der Norwegischen Waldkatze, die der Wikinger Seefahrer Leif Erikson nach Amerika brachte. Wiederum andere erzählen, die große und robuste Katzenrasse hat sich aufgrund harscher Umwelt- und Klimabedingungen durch natürliche Selektion entwickelt.

Amerika als Einwanderungsland für Katzen

Eine plausible Erklärung wie die Maine Coon-Katze nach Amerika kam ist wie Vieles in den USA mit der Einwanderung zu erklären. Bekannt ist, dass Schiffe, die von Europa nach Amerika reisten grundsätzlich Katzen an Bord hatten. Schiffsleute setzten die haarigen Passagiere ein, um Ratten zu bekämpfen. Langhaar-Katzen existierten zur damaligen Zeit vor allem unter wohlhabenderen sozialen Schichten. Vermutet wird, dass diese das Langhaar-Gen bei Katzen “eingeschleppt” haben, als sie mit ihren Vierbeinern nach Nordamerika einwanderten.

Maine Coon-Katzen auf Messen und in Katzenshows

Im 19. Jahrhundert wurden Maine Coon-Katzen auf Messen und bei Shows mit Titeln und Preisen ausgezeichnet. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts begann das „Cat-Fancy-Fieber“. Es gab zahlreiche Katzenshows und die „Cat Fanciers‘ Association“ entstand. Auch dort waren bereits 28 Maine Coon-Katzen im Zuchtbuch registriert. Danach gelangte die Maine Coon zunächst für ein paar Jahre in Vergessenheit. Erst in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts kam sie zurück auf die Bildfläche. Damals begannen Liebhaber und Züchter einen Grundstock der Maine-Coon Katze aufzuzüchten. Sie beabsichtigten die Rasse erneut in die Katzenshows zu integrieren. Seit den 60er und 70er Jahren gibt es offizielle Züchtungen der Rasse. Seit 1976 ist die Maine Coon-Katze in Amerika erstmals als Rassekatze anerkannt worden, in Europa erst 1983.